Bettina Becker an der Spitze der CSU OV Trennfurt bestätigt

von Alexander Bils

 

CSU Trennfurt: Vorstand des Ortsvereins gewählt

Trennfurt: Auf der Ortshauptversammlung der CSU OV Trennfurt ist der Vorsitzenden Bettina Becker erneut das Vertrauen ausgesprochen worden. Stellvertretender Vorsitzender ist Rainer Barth. Der 2. Stellvertreter Matthias Volz stellte sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung, unterstützt den Ortsverband aber weiterhin als Beisitzer. 

Ebenso bestätigt wurden  der Schriftführer Rudi Hohmann, der Schatzmeister Jörg Winkler sowie  die Beisitzer Thomas Wechs, Albin Süß, Thorsten Strupeck, Axel Ühlein, Heribert Süß und Bernhard Wetzka.

Bettina Becker blickte auf das vergangene Jahr zurück. Bei der Kommunalwahl verlor die CSU Stadtratsfraktion einen Sitz und stellt seitdem mit 6 Mitgliedern dennoch die größte Fraktion.

Der Verlust eines Mandant sei zwar schmerzhaft, so Becker, allerdings habe die CSU bereits den Umbruch, welchen andere Fraktionen noch vor sich haben, bereits eingeleitet, so dass man mit dem  Ergebnis sehr zufrieden sein könne.

Rückblickend auf das erste Jahr als Stadträtin, erläutert die Vorsitzende welche Projekte für Klingenberg auf den Weg gebracht wurden.   Dorferneuerung Röllfeld, Schulhaussanierung Trennfurt, Maindammbebauung in Klingenberg sind damit nur beispielhaft zu nennen.

Die Vereine in Klingenberg können sich wieder auf finanzielle Unterstützung freuen, denn nach Jahren  des Verharrens wurde wieder eine Vereinsförderung beschlossen.  Hier haben die Stadträte der CSU entschieden in einem Arbeitskreis mit den Vereinen gemeinsam mit der Verwaltung die Satzung ausgearbeitet.

Weitere brisante Themen stehen an. Großes Thema in den nächsten Wochen und Monaten wird die Stadtentwicklung sein. Wo geht die Reise hin in Klingenberg? Hier gilt es Ziele festzusetzen  und diese nach einander abzuarbeiten.

Stadtrat Thomas Wechs betonte die gute Zusammenarbeit innerhalb des Stadtrates. Es herrsche eine gepflogene Diskussions- und Redekultur. Nur so könne man auch Dinge vorantreiben.

Bürgermeister Reichwein erläuterte der Versammlung den verabschiedeten Haushalt 2015. Er sieht das Aufbrauchen der Rücklagen nicht als problematisch an. Es konnten nur deshalb so hohe Rücklagen angespart werden, weil geplante Projekte nicht auf den Weg gebracht wurden. In diesem Haushalt sind allerdings Projekte wie Kanalsanierungen, Dorferneuerung, Fahrradweg Erlenbach uvm eingestellt und teilweise wurde mit der Umsetzung schon begonnen.

Wolfgang Zöller, MdB aD, freute sich über Neugewählten. Gerade zu diesen Zeiten ist es wichtig, dass es Volksparteien gibt und sich Menschen dort ehrenamtlich engagieren.

Bezogen auf den vorgestellten Haushalt des Bürgermeisters Reichwein, stellte Zöller nochmal heraus, dass die CSU im Kreistag  für eine Senkung der Kreisumlage plädierte. Der Landkreis horte derzeit sehr hohe Rücklagen. Jeder Euro, den eine Gemeinde allerdings als Kredit aufnehmen müsse, um ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen, müssen diese mit Zinsen zurückzahlen. Es wäre an der Zeit gewesen, die Gemeinden am Erfolg des Landkreises teilhaben zu lassen.

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